Verhaltensempfehlungen zum Thema Wasserpflanzen während des Wettkampfs
Der zentrale Punkt vorweg: Wasserpflanzen, die Badende aktiv umschlingen und nach unten
ziehen, gibt es in der Wakenitz nicht – gefährlich werden sie vor allem durch die
Panikreaktion der Schwimmer, die sich durch hektische Bewegungen erst richtig verheddern.
Konkrete Verhaltensregeln der DLRG:
1. Ruhe bewahren, nicht strampeln. Wer mit Schlingpflanzen in Berührung kommt,
sollte unbedingt Ruhe bewahren, denn unkontrolliertes Strampeln erhöht die Gefahr,
sich noch schlimmer zu verheddern.
2. Nicht kämpfen, sondern streifen lassen. Man sollte versuchen, die Pflanze ruhig
von Armen oder Beinen abzustreifen, statt sich mit Kraft loszureißen.
3. In die Rückenlage drehen. Wenn die Gewächse den Körper streifen oder sich um
Arme, Schultern und Beine legen, hilft es, sich in die Rückenlage zu drehen –
möglichst dicht an der Wasseroberfläche – und so aus dem bewachsenen Bereich
heraus zu schwimmen.
4. In der ursprünglichen Richtung zurück. Ergänzend wird empfohlen, entgegen der
ursprünglichen Schwimmrichtung in flacher Rückenlage heraus zu schwimmen – also
den Weg zurück zu nehmen, auf dem man in die Verkrautung geraten ist, statt sich
weiter hindurch zu kämpfen.
5. Notfalls Hilfe rufen, wenn man sich nicht selbst befreien kann – bei anhaltenden
Problemen laut auf sich aufmerksam machen und Hilfe rufen.
Speziell für den WakenitzMan:
Die Besatzung der Begleitboote sollte darauf achten, dass Schwimmer möglichst nicht in
stark verkrautete Bereiche der Wakenitz gelangen.
Viele Wasserpflanzen reichen bis kurz unter die Wasseroberfläche und sind vom Boot aus
frühzeitig zu erkennen.
Hinweis für Begleitpaddler:
Wir empfehlen jedem Paddler eine Schwimmweste zu tragen! Für Boote von uns stellen wir Schwimmwesten, die Vermieter tun das auch.